Jeder Tag ist ein Muttertag!

Für alle Mütter nur die schönsten Rosen!

Erinnerungen

Gestern war Muttertag und ich wurde sehr deutlich darauf aufmerksam gemacht, dass jeder Tag ein Muttertag ist! Wie das kam, erzähle ich Ihnen gleich. Sehr gut erinnere ich mich an die Einträge in meinem Posesiealbum aus Mädchentagen. Gibt es so etwas eigentlich heute auch noch? Oder schreiben sich die Mädchen heute, wenn sie in ihrer romantischen Phase angekommen sind, nur noch Nachrichten auf dem Smartphone? Wie dem auch sei, bei uns gab es damals Poesiealben und in meinem steht folgender Text:

 Deine Mutter
 
 Wenn du noch eine Mutter hast,
 So danke Gott und sei zufrieden;
 Nicht allen auf dem Erdenrund
 Ist dieses hohe Glück beschieden.

Friedrich Wilhelm Kaulisch
(1827 - 1881), deutscher Schriftsteller, Lyriker, Erzähler und Romanautor 
Das ganze Gedicht können Sie hier lesen.

Was tue ich, ehe ich meinen Tag beginne?

Jeden Morgen lese ich als Erstes „Das Tägliche Wort“. Das kleine Heftchen erscheint im Frick Verlag und die Beiträge begleiten mich mit ihren sehr unterschiedlichen und stets positiven Texten durch den Tag.

Gestern war Muttertag und die Überschrift hieß: „Ich danke für die mütterliche Liebe“.

„Gottes Liebe, die sich durch meine Mutter offenbarte, schenkte mir das Leben. Gottes Liebe, Weisheit und Kraft leiteten sie und jeden, der mich förderte, während ich aufwuchs….

… Voller Liebe und Dankbarkeit gebe ich das Geschenk der fördernden Liebe weiter.“

„Wie eine Mutter ihren Sohn tröstet, so tröste ich euch.“ Jesaja 66, 13

„Das Tägliche Wort“, Ausgabe für Mai/Juni 2021. Eine Unity Publikation. Zitat mit freundlicher Genehmigung des Frick Verlages.

Jeder Tag kann ein Gedenktag sein

Ich weiß es im Grund ja schon und versuche auch mein Leben danach auszurichten und dennoch fiel es mir gestern beim Blick auf diesen Text noch einmal wie Schuppen von den Augen. Das ist es, was wir wieder lernen müssen: Jeden Tag dankbar zu sein über die, welche uns begleiten und begleitet haben und für alles, was das Leben uns geschenkt hat. Es sind nicht nur die offiziellen Jahrestage wie Weihnachten, Ostern oder, wie nun aktuell, Muttertag, an denen wir gedenken sollen an das, was auffordernd im Kalender steht. Nein. Wir sollen uns darüber bewusst werden, dass jeder Tag ein Weihnachtstag, ein Ostertag oder eben ein Muttertag sein darf, sein soll und, nun kommt das Wichtigste, bereits ein solcher Tag ist.

Ich sage DANKE!

Sag´s mit Blumen…

Ohne meine Mutter und ohne all die Menschen, die mich in verantwortungsvoller Weise fördend und fordernd in meinem Leben begleitet haben, wäre ich nicht die geworden, die ich heute bin. Das heißt nicht, dass ich nur alles Gute und Schöne, alles Sanfte und Wohlmeinende bedanke, nein. Ich danke auch für alles, was mich bedrückt hat, was mich gequält hat und für die Momente, in denen ich mich völlig unverstanden gefühlt habe. Ich bedanke mich für die Situationen, in denen ich mich trotz aller Widerstände durchsetzen wollte, Streit vom Zaun gebrochen habe, gescheitert bin und mich wieder aufrappeln musste. Das waren die Erfahrungen in meinem Leben, die mich dazu brachten, mich selbst zu hinterfragen, mir selbst gegenüber Rechenschaft abzulegen, um so über die Zusammenhänge des Lebens zu lernen.

Verzeihen

Unbelastet, rein und weiß…

Es dauert eben, bis der Mensch lernt, sich konstruktiv mit anderen auseinanderzusetzen, nicht alles persönlich zu nehmen und das Tun vom Sein zu trennen. Dann kann ich die Folgen meines eigenen Handelns sehen und üben, mit Gelassenheit zu tragen, was das Leben mir als Konsequenz bereitet. All mein Tun hat Folgen, denn was ich säe, werde ich ernten. Diese Erkenntnis ist es schon wert, einmal Danke zu sagen. Mit der Dankbarkeit einher kommt die Bitte um Verzeihung dort, wo ich mit meinem Tun über´s Ziel hinausgeschossen bin, weil ich alles, was ich hätte wissen müssen, eben nicht wusste. Dazu kommt das Verzeihen mir selbst gegenüber, denn durch Grübeleien und Unsicherheiten, durch das Gefühl, anderen vielleicht Unrecht getan zu haben, habe ich auch mir selbst sehr viel Lebensfreude genommen.

Alles wird gut!

Mit Blumen können wir vieles sagen. Wir können mit ihrer Hilfe bitten, wir können danken, wir können versteckte Botschaften übermitteln, Gefühle in einem Blumenstrauß transportieren und wir dürfen uns an den Blumen freuen, so wie wir uns über die Menschen freuen, die uns in unserem Leben weiter voran gebracht haben, allen voran über unsere Mütter.

Sie haben und hatten es nicht immer leicht mit uns und ich weiß nicht, ob es tröstet, wenn wir sagen, dass es uns Töchtern und Söhnen auch oft so erging oder gar ergeht. „Im Rosenduft“ jedoch lösen sich all diese Fragen auf. Das Leben wird leicht und die Freude bekommt den großen und wichtigen Platz in unserem Herzen, der ihr und uns allen zusteht.

Das Konzert zum Muttertag aus dem Kloster Nütschau

Viel Freude beim Hören des Konzertes

„Im Rosenduft!“

Eine Aufnahmen aus dem Kloster Nütschau

Gefallen Ihnen die Musik und die Gedichte?

Als Künstlerinnen steht uns vier Musenschwestern stets der Sinn danach, unser Publikum zu erfreuen. Wenn uns das gelungen ist, freuen wir uns. Gegenwärtig haben wir dazu als einzig zuverlässige Bühne die – relative – Anonymität des Internets zur Verfügung.

Wenn Sie sich für unsere Arbeit dennoch, ähnlich wie am Ende eines realen Konzertes mit einer Spende bedanken wollen, sei Ihnen die Schaltfläche mit dem Wort „Spende“ am Ende der Seite anempfohlen. Sie helfen uns dadurch, unsere Ideen weiterhin für Sie zur Umsetzung bringen zu können.

Vielen Dank dafür.

Der „Nütschauer Gedichtband“ ist nur einen Anruf weit von Ihnen entfernt.

Herzliche Grüße von Ihrer Susanne Dieudonné

Die philosophische Poetin
Die fröhliche Sängerin lächelt strahlend Portrait
Die fröhliche Sängerin

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